EXOR Innovation Blog

Vereinfachung der Maschinenarchitektur und Fernunterstützung mit EXOR

Geschrieben von X Platform Team | 28.08.2026, 09:11:22

Wie GTech durch integrierte HMI- und Konnektivitätstechnologien eine stärker vernetzte und servicefähige Maschinenplattform geschaffen hat

Da industrielle OEMs ihre Maschinen kontinuierlich modernisieren, besteht die Herausforderung nicht mehr nur darin, neue Technologien hinzuzufügen, sondern darin, Konnektivität, Fernsupport und Maschinendaten zu verwalten, ohne die Komplexität des Systems zu erhöhen.

Für GTech führte diese Herausforderung zu umfassenden Bemühungen, die Art und Weise zu überdenken, wie die Maschinenarchitektur aufgebaut ist und vor Ort unterstützt wird.

Durch die Einführung von EXOR-Technologien in seine Automatisierungsumgebung hat sich GTech von einer fragmentierten, IPC-basierten Konfiguration wegbewegt und hin zu einer stärker integrierten Plattform für Maschinenvisualisierung, Ferndiagnose und zukünftige Serviceentwicklung entwickelt.

Verbindung der Maschinenarchitektur mit digitalen Servicefunktionen

Dieses Projekt war Teil einer umfassenderen X-Plattform-Architektur, die EXOR-Hardware, JMobile -Software und Corvina -Anwendungen kombiniert. Auf Maschinenebene boten die HMI-Geräte eX707M und eX715M GTech eine dedizierte Schnittstelle und Edge-Umgebung, wodurch die Abhängigkeit von der bisherigen IPC-basierten Konfiguration verringert werden konnte. Corvina erweiterte diese Architektur anschließend über die Maschine hinaus und ermöglichte so sicheren Fernzugriff, IoT-Datenerfassung sowie kundenspezifisches Servicemanagement.

Das Problem

Verwaltung der Maschinenkonnektivität über isolierte Systeme

Vor der Zusammenarbeit mit EXOR setzte GTech auf Industrie-PCs, Windows-Umgebungen, separate Softwarelizenzen und Fernzugriffstools von Drittanbietern, um den Maschinenbetrieb und Service-Workflows zu unterstützen.

Die Architektur war zwar funktionsfähig, erforderte jedoch das Zusammenspiel mehrerer Systeme und Ebenen, um Visualisierung, Fernzugriff, Diagnose und Konnektivität zu verwalten.

Mit den sich weiterentwickelnden Maschinenanforderungen wurde es zunehmend schwieriger, die Konfiguration effizient zu skalieren und zu warten. Die Fernunterstützung von Technikern erforderte mehrere externe Tools, während die Maschinenkonnektivität und -diagnose stark von zusätzlicher Software und Infrastruktur abhängig waren.

Das Unternehmen wollte zudem die Erfassung und Nutzung von Maschinendaten im Laufe der Zeit verbessern, insbesondere für die Schwingungsdiagnostik und zukünftige Initiativen zur vorbeugenden Instandhaltung.

"Wir mussten mehrere Tools installieren, nur um eine Aufgabe zu erledigen, die eigentlich ganz einfach sein sollte.“

Die Lösung

Der Weg zu einer stärker integrierten Maschinenplattform

Anstatt immer mehr Software- und Hardware-Ebenen hinzuzufügen, konzentrierte sich GTech darauf, die Architektur selbst zu vereinfachen.

Das Unternehmen führte die EXOR-HMI-Technologie zusammen mit JMobile ein, um Maschinenvisualisierung, Konnektivität und Servicefunktionen in einer einheitlicheren Umgebung zusammenzufassen.

Der neue Ansatz reduzierte die Abhängigkeit von Windows-basierten IPCs und verbesserte gleichzeitig die Möglichkeiten für den Fernzugriff, die Ferndiagnose und den Fernsupport von Maschinen vor Ort.

Gleichzeitig schuf die Architektur eine skalierbarere Grundlage für die zukünftige Maschinenvernetzung und den Ausbau der Serviceleistungen.

"Anstelle mehrerer Systeme … ist dies eine einzige Lösung, die alles abdeckt.“

Unsere Technologie

EXOR-HMI-Geräte und JMobile

Die EXOR-Technologien bildeten die operative Ebene, die Maschinenvisualisierung, Fernsupport-Workflows und flexibles Schnittstellenmanagement innerhalb einer dedizierten industriellen Umgebung miteinander verband.

Durch den Ersatz herkömmlicher IPC-basierter HMI-Systeme vereinfachte GTech die Maschineninbetriebnahme und reduzierte gleichzeitig die Abhängigkeit von zahlreichen externen Tools und Softwareumgebungen.

Die EXOR-Plattform bot zudem integrierte Konnektivitätsoptionen, die einen effizienteren Fernzugriff und eine effizientere Maschinenkommunikation ermöglichten.

Mit JMobile konnte das Unternehmen eine flexible Bediener- und Service-Oberfläche erstellen, die sowohl auf Produktions- als auch auf Außendienstaktivitäten zugeschnitten ist.

Dazu gehörten:

    • Alarmseiten mit Diagnoseinformationen und Abhilfemaßnahmen;
    • integrierte PDF-Viewer für Handbücher und Schaltpläne;
    • anpassbares Schnittstellenverhalten durch Skripting;
    • sowie eine vereinfachte Verwaltung der Netzwerkkonfiguration.

"Wenn ich etwas tun musste, gab es immer einen Weg, es zu tun.“

Die Flexibilität der Plattform half GTech dabei, eine Maschinenumgebung zu schaffen, die nicht nur auf den Betrieb, sondern auch auf langfristige Wartungsfreundlichkeit und Skalierbarkeit ausgelegt ist.

Zukunft

Vorbereitung auf stärker vernetzte Maschinendienste

Während das unmittelbare Ziel in der Vereinfachung der Architektur und des Fernsupports bestand, schuf das Projekt auch eine Grundlage für die zukünftige Serviceentwicklung.

GTech untersucht weiterhin Möglichkeiten in folgenden Bereichen:

    • Initiativen zur vorbeugenden Wartung;
    • erweiterte Ferndiagnose;
    • kundenseitiger Zugriff auf Maschinen;
    • sowie einer umfassenderen Nutzung von Maschinendaten für Service- und Supportaktivitäten.

Langfristig konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau einer stärker vernetzten Maschinenplattform, die sowohl die betriebliche Effizienz als auch zukünftige digitale Servicemodelle unterstützt.

Fazit

Für GTech ging es bei dem Projekt nicht lediglich um den Austausch von Hardware.

Vielmehr ging es darum, die Komplexität zu reduzieren, die Wartungsfreundlichkeit zu verbessern und eine skalierbarere Maschinenarchitektur für die Zukunft zu schaffen.

Durch die Implementierung von EXOR-Technologien vereinfachte das Unternehmen die Arbeitsabläufe im Fernsupport, verbesserte die Maschinenkonnektivität und schuf eine solidere Grundlage für zukünftige Initiativen im Bereich Maschinendaten und Service.